Im Programm MV tut was. entstehen neue Impulse für Teilhabe und Klimaschutz vor Ort. Das Programm macht Engagement und gute Beispiele sichtbar, unterstützt Menschen im ländlichen Raum und fördert Teilhabe. Für ein zukunftsfähiges Miteinander in der Region.
Die Preisverleihung im Wettbewerb Gutes.Klima.Machen. wird in diesem Jahr erweitert zum großen Community-Event! Wir laden alle Mitwirkenden und Beteiligten am Programm MV tut was. herzlich ein sowie natürlich alle anderen Menschen in MV, die Interesse an der Gestaltung von Klimaschutz, Lebensqualität, Regionalentwicklung und Teilhabe im ländlichen Raum haben.
Das erwartet Sie und euch vor Ort:
Wir wollen die mutigen Ansätze, inspirierenden Projekte und Akteure feiern. Kommt vorbei - wir wollen euch und Sie wiedertreffen, kennenlernen, voneinander lernen, Ideen teilen, Mut verbreiten und die Lust am Gestalten wecken!
Veranstaltungsort
"Solitär" | Putlitzer Str. 25, 19370 Parchim
Kontakt
Wettbewerbsbüro Gutes.Klima.Machen.
Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V.
info@gutesklimamachen.de

Wenn das ganze Dorf aktiv wird
Klein Siemen im Landkreis Rostock
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In Klein Siemen im Landkreis Rostock wächst Nachhaltigkeit aus der Gemeinschaft. Nahezu alle Bürger und Bürgerinnen engagieren sich im Ortsverein und gestalten ihr Dorf im Dreiklang: sozial, ökologisch und ökonomisch wollen sie Klein Siemen zukunftsfähig aufstellen. Die Dorfwiese wird als lebendiger Treffpunkt weiterentwickelt, der Dorfteich wiedervernässt und als Wasserspeicher und Lebensraum aufgewertet. Mit „Siemergie“ soll in Zukunft zudem ein gemeinschaftliches Energiekonzept entstehen. So zeigt Klein Siemen, wie Dörfer Klimaschutz, Lebensqualität und Zusammenhalt verbinden können.
Das Dorf Klein Siemen hat im Sommer 2025 am Workshopformat Dorfklima.Werkstatt teilgenommen.

Ein Radweg, der mehr kann
Gemeindeverbund Randowplateau im Landkreis Vorpommern-Greifswald
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Drei Gemeinden, eine gemeinsame Idee: Die Ortschaften Krackow, Glasow und Grambow bringen als Gemeindeverbund Randowplateau eine neue verbindende Radroute auf den Weg. Und die ist mehr als ein schlichter Weg von A nach B. Hier entsteht eine Route durch die Region, die Natur, Kultur und Gemeinschaft zusammenbringt. Entlang der Strecke sollen nicht nur Informationstafeln entstehen, die über die Natur, Geschichte und Traditionen der Region im deutsch-polnischen Grenzgebiet informieren und so das reiche kulturelle Erbe erlebbar machen. Geplant ist auch, attraktive Haltepunkte zu entwickeln, an denen Besucherinnen und Besucher regionale Spezialitäten genießen und damit unkompliziert und genussvoll die lokale Wirtschaft unterstützen können. Davon profitieren Einheimische und Touristen: Die Gemeinden wachsen enger zusammen, die Lebensqualität vor Ort steigt – und die erlebnisreiche Route lockt Menschen aus Stettin, Berlin und dem Umland zu Tagesausflügen herbei und stärkt so den nachhaltigen Tourismus.
Der Gemeindeverbund Randowplateau hat im Herbst 2026 am Workshopformat Dorfklima.Werkstatt teilgenommen.

Gasthaus, Windrad, Wanderwege
Carlow im Landkreis Nordwestmecklenburg

In Carlow im Landkreis Nordwestmecklenburg ist im Rahmen einer Dorfklima.Werkstatt ein ganzer Strauß konkreter Ideen für die Gemeinde entstanden: Das ehemalige Gasthaus „Igel-Eck“ wurde von den Menschen vor Ort in kürzester Zeit wiederbelebt und dient als neuer kultureller Dorfmittelpunkt und Co-Working-Space. Gleichzeitig bereitet eine Arbeitsgemeinschaft die Gründung einer Energiegenossenschaft vor. Das Ziel: Carlow will sich an einem Windrad beteiligen und auf diese Weise mit Strom Geld für die Gemeinde verdienen. Eine weitere Gruppe tüftelt gemeinsam aus, wie sich das alte Wegenetz zwischen den Ortsteilen als Rad- und Wanderwege wieder instand setzen lässt. Was in Carlow zählt, bringt Bürgermeister Reinhard Wienecke auf den Punkt: „Besonders wertvoll ist, dass sich Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen gemeinsam an einen Tisch gesetzt und Verantwortung übernommen haben.“
Die Gemeinde Carlow hat im Winter 2026 am Workshopformat Dorfklima.Werkstatt teilgenommen.

Ort zum Plaudern und auch für schwierige Gespräche
Reinshagen im Landkreis Rostock

In Reinshagen, einem 50-Seelen Dorf in der Gemeinde Lalendorf im Landkreis Rostock, ist die alte Ausspanne mehr als nur ein denkmalgeschütztes Haus – sie ist das pulsierende Herz des Dorfes. Hier betreibt die Dorfgemeinschaft gemeinsam einen Dorfladen und im Sommer ein Café. Der Treffpunkt ist sowohl unter Einheimischen wie Gästen beliebt. Elke Zielonka, die hier lebt und aktiv ist, weiß: Beim gemütlichen Beisammensitzen im Café werden schwierige Themen oft ausgeklammert. Deshalb möchte sie mit ihrer Erfahrung aus dem Weiterbildungskurs Dorfmoderation der Hochschule Neubrandenburg und dem Format Sprechen und Zuhören einen Raum für tiefgründige Gespräche schaffen. Denn beides hält sie für wichtig für ein gutes Dorfklima – das zwanglose Miteinander beim Plaudern und der Austausch über Kontroverses.
Elke Zielonka hat sich im Herbst/ Winter 2025/26 zur Dorfmoderatorin ausbilden lassen.

Sonnenenergie als Motor für Beteiligung
Kieve im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

In Kieve entsteht ein Gemeinschaftsprojekt für die Energiewende: Eine kleine Photovoltaik-Freiflächenanlage liefert künftig nicht nur Strom für das geplante Nahwärmenetz und Bürgerstrom, sondern finanziert über den „Solarfonds Energiewende Kieve“ auch lokale Klimaschutzmaßnahmen. Jeder der rund 70 Haushalte kann daraus Zuschüsse für eigene PV-Anlagen oder Energiesparmaßnahmen erhalten. So wird aus Sonnenenergie ein Motor für Beteiligung, Eigenverantwortung und gelebten Klimaschutz im Dorf.
Die Gemeinde Kieve gewann 2025 den Wettbewerb Gutes.Klima.Machen. in der Kategorie "gut gedacht".

Wenn das Moor zum Escape-Room wird
Martinsschule im Landkreis Vorpommern-Greifswald
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Mit dem Bildungsprojekt „Escape-Moor für größere Gruppen“ entwickeln Schülerinnen und Schüler der Martinsschule in Greifswald ihren bestehenden Escape-Room zur Moorthematik weiter. Das Spiel macht die Bedeutung von Mooren für den Klimaschutz erlebbar und zeigt die Chancen der Wiedervernässung auf. Ziel ist es, den Escape-Room für größere Gruppen spielbar und für andere Schulen nutzbar zu machen – ein spannendes Format, das Wissen, Dialog und Klimabewusstsein fördert.
Die Martinsschule gewann 2025 den Wettbewerb Gutes.Klima.Machen. in der Kategorie "gut gedacht".

Kultur trifft auf Gemeinschaft
Groß Vachow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Die BAUERNROSE verbindet in Groß Varchow Musik und regionale Küche mit Gemeinschaft: An vier Sommerwochenenden wird die Kirche zum Ort für saisonale Speisen, internationale Musik und Begegnung aller Generationen. Ehrenamtlich organisiert, fördert das Projekt lokale Kulturpflege, Bildung und Austausch. Ergänzt wird das Konzept zukünftig durch Mobilitätsangebote, um auch Menschen aus umliegenden Dörfern ohne Auto teilnehmen zu lassen. So entsteht ein lebendiger, sozialer und nachhaltiger Treffpunkt, der Kultur, Ernährung und Umweltbewusstsein vereint.
Das Projekt Bauernrose gewann 2025 den Wettbewerb Gutes.Klima.Machen. in der Kategorie "gut gemacht".

Energie aus der Krümelkiste
Neuenkirchen im Landkreis Vorpommern-Greifswald

In Neuenkirchen gestalten die Bürgerinnen und Bürger ihre Energiewende selbst: Die Bürgerenergiegenossenschaft installiert eine PV-Anlage auf der Kita „Krümelkiste“. Der Strom wird vor Ort genutzt, jeder kann sich beteiligen – auch mit kleinem Beitrag. So wird erneuerbare Energie erlebbar, Engagement sichtbar und Klimaschutz greifbar. Das Projekt stärkt Gemeinschaft, erweckt neue Ideen und zeigt, wie lokale Initiativen vor Ort echten Wandel selbst bewirken können.
Die Gemeinde Neuenkirchen gewann 2025 den Wettbewerb Gutes.Klima.Machen. in der Kategorie "gut gemacht".

Wärmeversorgung in Bürgerhand
Palingen im Landkreis Nordwestmecklenburg

In Palingen entsteht eine Bürgerenergiegenossenschaft, die ein intelligent gesteuertes, kaltes Nahwärmenetz aufbaut – fossilfrei, effizient und gemeinschaftlich betrieben. 30 Haushalte ersetzen alte Öl- und Gasheizungen durch moderne Wärmepumpentechnik und senken ihre CO₂-Emissionen um über 60%. Weitere Haushalte können laufend angeschlossen werden. Das Projekt zeigt: Klimafreundliche Wärmeversorgung funktioniert auch im ländlichen Raum und bestehenden Gebäudesubstanzen – bezahlbar, genossenschaftlich und durch echte Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger.
Die Gemeinde Palingen gewann 2025 den Wettbewerb Gutes.Klima.Machen. in der Kategorie "gut gedacht".

Von Streuobstwiesen über Radwege bis zur Mitmach-Bibliothek
Nossendorf im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

In Nossendorf haben zwei neu zugezogene Zukunfts- und Klimapaten Mut bewiesen: sie brachten Klimaschutz in eine überwiegend skeptische und frustrierte Dorfgemeinschaft und gründeten eine Zukunftswerkstatt, aus der zahlreiche Initiativen entstanden – von Streuobstwiesen über Radwege bis zur Mitmach-Bibliothek. Mit Informationsveranstaltungen und einer digitalen Plattform fördern sie Engagement, Gemeinschaft und Zuversicht: erfolgreich realisierte Projekte sind Beispiele für gelebten Wandel von unten.
Die Zukunftspaten gewannen 2025 den Wettbewerb Gutes.Klima.Machen. in der Kategorie "gut gemacht".

Generationen-Moor
Krakow am See im Landkreis Rostock

Im Rahmannsmoor in Krakow am See werden alle aktiv: ob Bürger, Schülerin, lokales Unternehmen oder gleich die ganze Gemeinde. Seit Beginn haben über 500 Menschen geholfen, Gehölze zu roden, die Entwässerung zu stoppen und so den gespeicherten Kohlenstoff im Moor zu sichern.
Die 9. Klassen der Naturparkschule sind sogar wöchentlich im Moor unterwegs. Sie haben in ihrem deutschlandweit einzigartigen Wahlpflichtfach „Moor-Renaturierung“ die Möglichkeit Bildung mit aktivem Tun an der frischen Luft zu verbinden. Aber auch Firmen führen Arbeitseinsätze durch und auch die gesamte Gemeinde ist mit dabei. Das Projekt verbindet Generationen und zeigt, dass praktisches Handeln Moor, Klima und Gemeinschaft nachhaltig stärkt.
Das Rahmannsmoor gewann 2025 den Wettbewerb Gutes.Klima.Machen. in der Kategorie "gut gemacht".

Die Büffelkuhle erwacht aus dem Dornröschenschlaf
Buchholz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

In Buchholz, einem kleinen Dorf idyllisch am Südufer der Müritz gelegen, rappelt sich die Büffelkuhle aus ihrem Dornröschenschlaf. Der einstige Traditionsort soll wieder zum lebendigen Treffpunkt für alle werden. Als Mitmach-Haus soll mit Dorffesten, Kochen und Backen, Handarbeiten aber auch Zumba wieder Leben in der Bude einkehren – das wünscht sich die Dorfgemeinschaft. Renate Fabisch, die sich eigens zur Dorfmoderatorin an der Hochschule Neubrandenburg ausbilden ließ, treibt das Projekt mit voran. Denn für sie und die Buchholzerinnen und Buchholzer ist klar: Sich treffen und miteinander reden ist der Schlüssel gegen Einsamkeit und Spaltung – auch in kleinen Dörfern.
Renate Fabisch hat sich im Herbst/ Winter 2025/26 zur Dorfmoderatorin ausbilden lassen.

Ein Pausenort, der mehr kann
Auszubildende bei der Tischlerei Jan Granzow GmbH
Der Pausenraum war zu eng, die Sonne blieb draußen – und Amy Störr, Finja Spiegel und Tobias Frenzel hatten eine Idee. Die drei Auszubildenden planten und bauten eine Außenterrasse mit Gründach und Pflanzkästen: zwanzig Fundamente per Hand ausgehoben, Holz aus dem eigenen Lager, fachkundig begleitet von Zimmermann und Dachdecker. Was als Wunsch nach frischer Luft begann, ist ein Ort für das ganze Kollegium geworden – und ein kleiner Anstoß, Natur und Arbeitsalltag neu zu denken.
Amy Störr, Finja Spiegel und Tobias Frenzel nehmen am Azubi-Format Land.Leben.Klima teil.

Was eine Solaranlage mit unserem Trinkwasser zu tun hat
Marwin Stüwe, Auszubildender beim WasserZweckVerband Malchin-Stavenhagen

Woher kommt das Wasser aus dem Hahn – und was hat eine Solaranlage damit zu tun? Marwin Stüwe macht solche Zusammenhänge sichtbar. Der Azubi beim WasserZweckVerband Malchin-Stavenhagen begleitet den Aufbau einer PV-Anlage und produziert Info-Videos, damit mehr Menschen verstehen, wie erneuerbare Energien und kommunale Wasserversorgung zusammenhängen.
Marwin Stüwe nimmt am Azubi-Format Land.Leben.Klima teil.

Güstrow geht grün
Paul-Erik Finck, Auszubildender bei der Stadtverwaltung Güstrow
Kommunen tun schon einiges für den Klimaschutz vor Ort – aber was genau bekommt kaum jemand mit. Das will Paul-Erik Finck ändern. Der Verwaltungsfachangestellter in Ausbildung entwickelte einen digitalen Stadtrundgang für Güstrow: An verschiedenen Orten in der Stadt zeigen QR-Codes, was dort für das Klima getan wird, was es gekostet hat und was noch geplant ist.
Paul-Erik Finck nimmt am Azubi-Format Land.Leben.Klima teil.

Klimaschutz in der Schule erfahrbar machen
Ana Patricio und Jamie Maischak, Auszubildende bei der Raiffeisenbank Mecklenburgische Seenplatte eG
Wasser filtern, ein Insektenhaus bauen, den Wald erkunden – und dabei verstehen, warum das alles wichtig ist. Die beiden Bankkauffrauen in Ausbildung gehen mit ihrem Projekt direkt in Schulen und machen Klimaschutz für Kinder bis zur siebten Klasse erfahrbar. Ihre Überzeugung: Wer früh lernt, die Natur zu kennen, geht später achtsamer mit ihr um.
Ana Patricio und Jamie Maischak nehmen am Azubi-Format Land.Leben.Klima teil.

Bezahlbar und klimafreundlich bauen im ländlichen Raum
Challenge-Geber: Urban Beta UG

Bauen im ländlichen Raum scheitert oft nicht an fehlenden Ideen, sondern an schwer kalkulierbaren Kosten und dem Risiko früher Investitionsentscheidungen. Das Team „Beta Planomat" entwickelte ein digitales Planungs- und Beratungstool, das genau hier ansetzt: Kommunen und soziale Träger können damit verschiedene Bau- und Nutzungsszenarien einfach durchrechnen und vergleichen – inklusive Baukosten, Wirtschaftlichkeit und Fördermöglichkeiten. Grundlage ist ein modulares Bausystem aus wiederverwendbaren Holzelementen, das flexibel anpassbar und klimafreundlich ist. Klimafreundliches Bauen, das sich rechnet.
Die Urban Beta UG nahm mit dem Team „Beta Planomat" 2026 am Format Zukunftsschmiede teil.

Zukunft für Plattenbauten im ländlichen Raum
Challenge-Geber: GOLDBECK Nordost GmbH

Was macht man mit einem Plattenbau auf dem Land, für den niemand eine Vision hat? Viele Eigentümer stehen vor genau dieser Frage – und scheitern oft schon daran, dass Ideen, Kosten und verlässliche Planungspartner fehlen. Das Team „Plattgold" entwickelte eine Broschüre, die Eigentümern und Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern konkrete Nutzungskonzepte aufzeigt – vom Mehrgenerationenwohnen über Senioren-WGs bis hin zu gemeinschaftlich genutzten Räumen. Mit Orientierung zu Sanierungskosten und praxistauglichen Wegen zur energetischen Modernisierung soll aus einer vagen Idee ein konkreter, planbarer Entwicklungsweg werden.
Die GOLDBECK Nordost GmbH nahm mit dem Team „Plattgold" 2026 am Format Zukunftsschmiede teil.

Mehl aus MV für MV
Challenge-Geber: FINC Foundation gGmbH

In Mecklenburg-Vorpommern wächst hochwertiges Bio-Getreide – aber ein Großteil verlässt das Land, bevor daraus Mehl oder Brot wird. Das Team „Die Mehligen" möchte das ändern. Es entwickelte ein Konzept für eine regionale Wertschöpfungskette: von der Landwirtschaft über eine regionale Mühle bis hin zu Bäckereien, die Mehl mit nachvollziehbarer Herkunft verarbeiten. Ein Partnernetzwerk aus Bio-Landwirten und Bäckereien soll dafür sorgen, dass mehr Wertschöpfung in MV bleibt – und gleichzeitig kurze Lieferketten und eine klimaresilientere Landwirtschaft gestärkt werden.
Die FINC Foundation gGmbH nahm mit dem Team „Die Mehligen" 2026 am Format Zukunftsschmiede teil.

Unternehmen binden Fachkräfte im ländlichen Raum
Challenge-Geber: Komesker Anlagenbau GmbH

Wachsen ist gut – aber nur, wenn die Strukturen mithalten. Die Komesker Anlagenbau GmbH kennt diese Herausforderung: Von einem Ein-Mann-Betrieb zu einer Unternehmensgruppe mit über 200 Mitarbeitenden gewachsen, stellt sich heute die Frage, wie Wissen, Werte und Unternehmenskultur für alle zugänglich bleiben. Das Team „Komesker" entwickelte deshalb die KI-gestützte „Frag-Manfred-App" – benannt nach Firmengründer Manfred Komesker. Sie macht Erfahrungswissen und Entscheidungswege für alle Mitarbeitenden zugänglich und stärkt so Orientierung, Vertrauen und langfristige Bindung. Ein Ansatz, der auch für viele andere mittelständische Unternehmen im ländlichen Raum MV relevant sein könnte.
Die Komesker Anlagenbau GmbH nahm mit einem Team 2026 am Format Zukunftsschmiede teil.

Landwirtschaftliche CO₂-Speicherung: neue Perspektiven für Betriebe und Kulturlandschaft
Challenge-Geber: Ausgleichsagentur Nord GmbH
Viele landwirtschaftliche Betriebe stehen unter Druck – steigende Kosten, zunehmende Trockenheit, und Grünlandaufwuchs, für den sich kaum Abnehmer finden. Das Team „Pflugschar" hat einen Plattform-Prototyp entwickelt, der genau hier ansetzt: Landwirte können damit berechnen, ob und wie sich überschüssiger Grünlandaufwuchs auf ihren Flächen zur CO₂-Speicherung nutzen lässt – und was das wirtschaftlich bedeutet. Eigene Betriebsdaten eingeben, Szenarien durchspielen, Ergebnisse vergleichen. Klimaschutz, der sich rechnet.
Die Ausgleichsagentur Nord GmbH nahm mit dem Team „Pflugschar" 2026 am Format Zukunftsschmiede teil.

Nicht einer Meinung. Aber im Gespräch.
Mesekenhagen im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Kontroverse Themen gehören dazu, wenn es um Klimaschutz geht. Umso wichtiger sind Orte, an denen Menschen zu eben diesen umstrittenen Fragen miteinander ins Gespräch kommen. Genau dafür ist das Klima.Mobil in MV unterwegs. In Mesekenhagen zum Beispiel hat es Bürgerinnen und Bürger mit Fachleuten zusammengebracht, um über die Wiedervernässung der Moore am Rande der Gemeinde zu sprechen.
Das Klima.Mobil war im Frühjahr 2026 in Mesekenhagen zu Gast.
Wir nehmen mit dem Programm MV tut was. in den kommenden Monaten an verschiedenen Veranstaltungen teil und laden selbst herzlich ein. Kommen Sie hier mit uns ins Gespräch.
Anklamer Hansefest - und wir sind dabei!
Bei Suppe aus unserer Feldküche kommen wir mit Ihnen und euch ins Gespräch. Über Leben und Lebensqualität im ländlichen Raum, darüber, was Dörfer zukunftsfähig macht und natürlich über Klimaschutz. Im Gepäck haben wir jede Menge inspirierende Geschichten aus dem Programm MV tut was. Und wir verteilen unseren Dorfklima.Kompass.
Kommt einfach vorbei! Unser Stand befindet sich in direkter Nähe zur Hauptbühne.

Großes Austauschforum des Landesprogramms MV tut was.
und Preisverleihung des Wettbewerbs Gutes.Klima.Machen.
| am 26. August 2026 in Parchim | 15:30-20:00 Uhr |
Die Preisverleihung im Wettbewerb Gutes.Klima.Machen. wird in diesem Jahr erweitert zum großen Community-Event! Wir laden alle Mitwirkenden und Beteiligten am Programm MV tut was. herzlich ein sowie alle anderen Menschen in MV, die Interesse an der Gestaltung von Klimaschutz, Lebensqualität, Regionalentwicklung und Teilhabe im ländlichen Raum haben.
Das erwartet Sie und euch vor Ort:
Wir wollen die mutigen Ansätze, inspirierenden Projekte und Akteure feiern. Kommt vorbei - wir wollen euch und Sie wiedertreffen, kennenlernen, voneinander lernen, Ideen teilen, Mut verbreiten und die Lust am Gestalten wecken!
Kontakt
Wettbewerbsbüro Gutes.Klima.Machen.
Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V.
info@gutesklimamachen.de
MeLa 2026 - und wir sind dabei!
Bei Erbsensuppe aus unserer Feldküche kommen wir mit Ihnen und euch ins Gespräch. Über Leben und Lebensqualität im ländlichen Raum, darüber, was Dörfer zukunftsfähig macht und natürlich über Klimaschutz. Im Gepäck haben wir jede Menge inspirierende Geschichten aus dem Programm MV tut was. Und wir verteilen unseren Dorfklima.Kompass.
Kommt vorbei!
Landeserntedankfest 2026 in Grabow - und wir sind dabei!
Bei Erbsensuppe aus unserer Feldküche kommen wir mit Ihnen und euch ins Gespräch. Über Leben und Lebensqualität im ländlichen Raum, darüber, was Dörfer zukunftsfähig macht und natürlich über Klimaschutz. Im Gepäck haben wir jede Menge inspirierende Geschichten aus dem Programm MV tut was. Und wir verteilen unseren Dorfklima.Kompass.
Kommt vorbei!
Wir nehmen teil an der Jobfactory in Rostock - die Azubis aus dem Projekt Land.Leben.Klima. stellen ihre Arbeitsergebnisse vor.
Weitere Informationen folgen.
Wir haben das Landesprogramm MV tut was. mit einem Fachtag mit rund 100 Teilnehmenden begonnen. Wir wollen es ebenfalls mit einem Fachtag beenden, um zu diskutieren: Welche Wirkung hat das Programm entfaltet? Welche Erkenntnisse hat die Begleitforschung zusammengetragen? Wo ist die Beteiligung von Menschen zu Klimaschutzfragen gelungen? Wo aber auch nicht? Was lernen wir daraus für künftige Aktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern?
Der Fachtag am 22. Januar 2027 ist als ganztägige Veranstaltung geplant. Veranstaltungsort ist die Scheune Bollewick.
Zielgruppe ist die Fachöffentlichkeit sowie Menschen aus Verwaltung, Politik sowie institutionelle Stakeholder.
Weitere Informationen folgen.
Wie gelingt Klimaschutz vor Ort – und was braucht es dazu von der Landespolitik? Wir möchten das Programm MV tut was. nutzen, um die Erfahrungen gerade kleinerer Kommunen gebündelt in die Landespolitik zu geben. Deshalb bieten wir im Herbst drei Online-Termine an, in denen wir eure Perspektiven, die Perspektiven der Engagierten für Klimaschutz und dessen Akzeptanz vor Ort, einsammeln und zu Handlungsempfehlungen für das Land bündeln wollen.
Ihre und eure Erfahrungen aus der Praxis der kommunalen Ebene sind hier ausdrücklich gefragt. Die Teilnahme an einem der Termine genügt.
08.09. 13:00 – 15:00 Uhr online
16.09. 15:00 – 17:00 Uhr online
01.10. 16:00 – 18:00 Uhr online
Um über die Diskussion zu den Handlungsempfehlungen auf dem Laufenden zu bleiben, haben wir auf der Vernetzungsplattform treffpunkt.zukunftshandeln-mv.de eine Gruppe eingerichtet. Jetzt der Gruppe beitreten
Der Dorfklima.Kompass unterstützt kleine Kommunen und Menschen in den Dörfern MVs dabei, konkrete Lösungen für Wärme, Mobilität, Energie und Lebensqualität vor Ort auf den Weg zu bringen. Er hilft dabei, Möglichkeiten für Klimaschutz im Dorf sichtbar zu machen und sich dazu auszutauschen. Das Ziel ist: Menschen informieren, ins Gespräch bringen und gemeinsam nächste Schritte entwickeln.
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Unsere Karte zeigt, wo Akteure in Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen von MV tut was. aktiv sind. Klicken Sie / Klickt hierfür einfach auf die entsprechenden Pinnnadeln. Was genau sich hinter den Aktivitäten verbirgt, erfahren Sie über die Links zu den Programmbausteinen unter der Karte.
Der Treffpunkt Zukunftshandeln MV stärkt lokale Initiativen: Hier organisieren Gruppen ihre Projekte zentral, gewinnen neue Mitmachende und sparen Zeit. Termine, Fortschritte und Ideen werden übersichtlich präsentiert – ob per Link oder QR-Code am Schwarzen Brett. So kommt jeder leicht mit, und die Arbeit wird für alle nachvollziehbar.
Gleichzeitig verbindet der Treffpunkt Engagierte landesweit: Projekte erscheinen auf der MV-Karte, Erfahrungen fließen ins Netzwerk, und gemeinsame Themen gewinnen an Sichtbarkeit. Ohne zusätzlichen Aufwand wird aus lokalem Handeln Klimaschutz und Zusammenhalt im ländlichen Raum.
Einfach ausprobieren – den nächsten Termin direkt im Treffpunkt einstellen und andere einladen!
Gutes.Klima.Machen.
Der Wettbewerb Gutes.Klima.Machen. prämiert 2025 und 2026 Klimaschutzprojekte im ländlichen Raum MVs.
Dorfklima.Werkstatt.
Die Dorfklima.Werkstatt bringt Menschen an einen Tisch, die gemeinsam an einer lebenswerten und klimafreundlichen Zukunft ihres Dorfes arbeiten wollen.
Dorfmoderation.
Der Fortbildungskurs vermittelt Wissen und Werkzeuge für Klimaschutz und eine lebendige Dorfentwicklung.
Zukunftsschmiede.
Die Zukunftsschmiede unterstützt Unternehmen, Klimaschutz als Chance zu begreifen und neue Wege zu gehen.
Land.Leben.Klima.
Land.Leben.Klima begleitet Jugendliche bei der Umsetzung von Klimaschutz-Projekten in ihren Ausbildungsbetrieben auf dem Land.
Klima.Mobil.
Das Klima.Mobil. bringt Menschen bei einer warmen Suppe auf Augenhöhe ins Gespräch.
Das zweijährige Landesprogramm MV tut was. läuft von März 2025 bis Februar 2027. Für etliche der Programmangebote sind die Bewerbungsfristen leider schon abgelaufen. Für dieses Angebot ist eine Teilnahme weiterhin möglich:
Das Klima.Mobil. bringt Menschen bei einer warmen Suppe auf Augenhöhe ins Gespräch. Wir kommen gern auch in Ihre Gemeinde und haben noch freie Kapazitäten für 2026. Weitere Infos & Kontakt
In diesem Online-Format gibt es Inputs und Interessierte tauschen sich aus. Das LandLabor ist für die Schnacks zuständig.
#12 Kommunaler Klimaschutz & die LEKA MV
mit Gudrun Stark, Kommunalberatung & Kommunikation, Landesenergie- und Klimaschutzagentur MV
Donnerstag, 10.09.2026 17-18 Uhr
#13 Nahversorgung auf dem Land
Donnerstag, 08.10.2026 17-18 Uhr
Die Zusendung des Links erfolgt nach Anmeldung.
Anmeldung bitte vorab unter
dorfklimawerkstatt@landlabor.de
Am 5. Mai 2025 brachte der Fachtag „Beteiligungskultur & Klimaschutz in MV“ in der Büdnerei Lehsten (Mecklenburgische Seenplatte) rund 100 Menschen aus Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen. Ziel war es, gemeinsam zu erarbeiten, wie Beteiligung im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns mit Blick auf Klimaschutz gelingen kann.
Download der Dokumentation vom Fachtag



Das Programm MV tut was. ist als lernendes Programm angelegt und wird wissenschaftlich begleitet. Die eingesetzten Beteiligungsformate werden evaluiert, um die Beteiligungs- und Unterstützungsangebote für die Zukunft noch bedarfs- und zielgerichteter weiterzuentwickeln. Die Begleitforschung erfolgt durch das Rostocker Institut für Sozialforschung und soziale Praxis (ROSIS) sowie durch das Öko-Institut.
Kontakt zum Team der Begleitforschung
André Knabe, ROSIS mvtutwas@rostocker-institut.org
Manuela Weber, Öko-Institut mvtutwas@oeko.de
Für Fragen zu den einzelnen Programm-Aufrufen
Kontaktieren Sie / kontaktiert bitte die unter den Programm-Aufrufen benannten Verantwortlichen.
Für Fragen zum Gesamtprogramm
Eva Mahnke
Programmkoordinatorin
eva.mahnke@fint.team
Das Programm MV tut was. wird koordiniert vom fint e.V. aus Rostock.
Wir setzen das Programm MV tut was. als Konsortium regional verankerter Organisationen um. Wichtig ist uns: Wir wollen bereits existierende Lösungen und Ansätze in MV sichtbar machen, darauf aufbauen und Lern- und Erfahrungsräume schaffen, um diese weiterzuentwickeln. Wir arbeiten mit lokalen Akteuren aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zusammen. Wir sind motiviert, die Lebensqualität im ländlichen Raum zu verbessern.
fint e.V. (Rostock)
Thünen-Institut für Regionalentwicklung e. V. (Schlemmin bei Plau)
Landlabor UG (Malchow)
Hochschule Neubrandenburg (Neubrandenburg)
Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (Leezen)
ÜberMorgen gGmbH (Schependorf b. Bützow)
Wasserwerk der Zukunft e.V. (Malchin)
Rostocker Institut für Sozialforschung und gesellschaftliche Praxis e.V. (Rostock)
Agentur Sandra International (Rostock)
Begleitend als überregionale Partner:
Öko-Institut e.V. (Berlin) und IFOK GmbH (Berlin/Brüssel)
In Kooperation mit
Das Programm MV tut was. wird ermöglicht durch das Land Mecklenburg-Vorpommern.
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